Anlässlich des Nationalen Musiktags am 18. September und des 141. Jahrestages der Geburt des großen aserbaidschanischen Komponisten Üzeyir Hacıbəyli wurde in Wien des herausragenden Künstlers gedacht.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Botschaft der Republik Aserbaidschan in der Republik Österreich und des Aserbaidschanischen Kulturzentrums in Wien, der stellvertretende Minister für Katastrophenschutz der Republik Aserbaidschan, Generalmajor Yusif Nəbiyev, sowie Mitglieder der aus Aserbaidschan angereisten Delegation besuchten das im Wiener Donaupark gelegene Denkmal für Üzeyir Hacıbəyli.
Der Botschafter Aserbaidschans in Österreich, Kamil Xasiyev, und die Direktorin des Aserbaidschanischen Kulturzentrums, Leyla Qasımova, würdigten in ihren Ansprachen die herausragenden Verdienste Üzeyir Hacıbəylis um die Entwicklung der aserbaidschanischen nationalen Musikkultur sowie sein reiches und vielfältiges künstlerisches Erbe.
Dabei wurde hervorgehoben, dass Üzeyir Hacıbəyli, der Begründer der aserbaidschanischen nationalen und professionellen Musik, mit seinem Schaffen eine neue Epoche nicht nur in der aserbaidschanischen, sondern auch in der Musikgeschichte des gesamten Orients eingeleitet hat.
Die Direktorin des Aserbaidschanischen Kulturzentrums, Leyla Qasımova, berichtete über die Projekte zur Vermittlung und Förderung des Erbes von Üzeyir Hacıbəyli in Österreich. Dabei ging sie auch auf die Neuinszenierung seiner Operette „Arşın mal alan“ ein, die im vergangenen Jahr anlässlich des 140. Geburtstags des großen Komponisten im Wiener Theater „Akzent“ ihre Premiere feierte.
Leyla Qasımova betonte die besondere Bedeutung der Tatsache, dass das Werk auf der Wiener Bühne in deutscher Sprache und unter Mitwirkung eines ausschließlich lokalen Kreativteams präsentiert wurde. Die Inszenierung, die unter Beteiligung österreichischer sowie in Wien tätiger Künstlerinnen und Künstler entstand, stieß beim Wiener Publikum auf großes Interesse.
Das Projekt unterstrich einmal mehr die Universalität des Schaffens Üzeyir Hacıbəylis und die Kraft seiner Musik, sprachliche und kulturelle Grenzen zu überwinden und Menschen unterschiedlicher Herkunft anzusprechen.
Das von dem renommierten aserbaidschanischen Bildhauer Ömər Eldarov geschaffene Denkmal wurde 2006 im Wiener Donaupark errichtet.