In Wien fand eine Podiumsdiskussion zum Thema Kultur, Identität und Friedensförderung statt

21 September 2026, 18:00
Bellariastraße 8, 1010 Wien, Österreich

Am 21. September fand im Aserbaidschanischen Kulturzentrum in Wien im Rahmen der Initiative „The Long Nights of Interculturality“ (Lange Nächte der Interkulturalität) der International Cultural Diversity Organization (ICDO) eine Podiumsdiskussion zum Thema „Belonging Across Borders: Culture, Identity, and Peacebuilding“ („Zugehörigkeit über Grenzen hinweg: Kultur, Identität und Friedensförderung“) statt.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Güler Azizova, Hauptberaterin des Aserbaidschanischen Kulturzentrums, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und übermittelte den Gästen die besten Wünsche der Direktorin des Zentrums, Leyla Gasimova. Sie betonte, dass die Zusammenarbeit zwischen dem Aserbaidschanischen Kulturzentrum und der ICDO bereits einen traditionellen Charakter angenommen habe, und hob die Bedeutung solcher Veranstaltungen hervor, die Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und Perspektiven zusammenbringen.

In ihrer Ansprache wurde zudem auf das VII. Weltforum für Interkulturellen Dialog hingewiesen, das im Oktober dieses Jahres in Baku stattfinden wird. Es wurde hervorgehoben, dass das internationale Forum eine wichtige Plattform für den Austausch über den Beitrag von Kultur, Kunst, Literatur und humanitärer Zusammenarbeit zu gegenseitigem Verständnis zwischen Gesellschaften darstellen wird. Im Vorfeld dieses bedeutenden internationalen Ereignisses wurde die symbolische Bedeutung der Durchführung einer der Interkulturalität gewidmeten Podiumsdiskussion in Wien unterstrichen.

An der Podiumsdiskussion nahmen Manizha Baktari, Botschafterin Afghanistans in Österreich und Ständige Vertreterin Afghanistans beim Büro der Vereinten Nationen in Wien, Melita H. Šunjić, Direktorin der Transkulturellen Kampagne, Journalistin und Autorin, Giulia Pelillo, Leiterin des Bereichs Kulturwissenschaften an der Diplomatischen Akademie Wien, Anthony Löwstedt, Leiter des Departments für Medienkommunikation an der Webster Vienna Private University, sowie Sean Henry Osei, Berater der Ständigen Vertretung Ghanas beim Büro der Vereinten Nationen in Wien, teil.

Unter der Moderation von Eleonora Neri, Expertin für internationale Beziehungen am Vienna Global Studies Institute, wurden Fragen der kulturellen Identität und Zugehörigkeit, Migration und des Zusammenlebens in vielfältigen Gesellschaften sowie die Rolle des interkulturellen Dialogs bei der Friedensförderung erörtert.

In den Beiträgen wurde die Bedeutung hervorgehoben, Menschen mit unterschiedlichen kulturellen und sozialen Hintergründen einander näherzubringen, gegenseitigen Respekt und Verständnis zu stärken, den Dialog zwischen Gesellschaften zu fördern und die kulturelle Vielfalt als wichtigen Faktor für die Festigung des Friedens zu betrachten.

Die Podiumsdiskussion wurde mit Fragen und einem anschließenden Meinungsaustausch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern fortgesetzt.