In Wien fand das internationale wissenschaftliche Symposium „Azerbaijan–Europe Neuroscience Collaboration Forum“ (Aserbaidschan–Europa-Forum für neurowissenschaftliche Zusammenarbeit) statt

17 Oktober 2026, 08:30
Bellariastraße 8, 1010 Wien, Österreich

Am 17. Oktober fand in Wien das internationale wissenschaftliche Symposium „Azerbaijan–Europe Neuroscience Collaboration Forum“ (Aserbaidschan–Europa-Forum für neurowissenschaftliche Zusammenarbeit) statt, das vom Aserbaidschanischen Kulturzentrum in Österreich organisiert wurde.

Das Forum wurde vom Verein „Gesunde Zukunft der Kinder“ und dem Aserbaidschanischen Kulturzentrum in Österreich organisiert, mit Unterstützung des Staatlichen Komitees der Republik Aserbaidschan für Diasporaangelegenheiten und unter Beteiligung weiterer Partnerinstitutionen. Es brachte renommierte Neurologen und Psychiater sowie Wissenschaftler und Forscher aus dem medizinischen Bereich aus Aserbaidschan und verschiedenen europäischen Ländern zusammen.

Ziel des Forums war es, die internationale wissenschaftliche Forschung in den Bereichen Neurologie und Psychiatrie weiterzuentwickeln, langfristige Kooperationen zwischen aserbaidschanischen und europäischen Wissenschaftlern aufzubauen, gemeinsame Forschungsprojekte durchzuführen und den fachlichen Erfahrungsaustausch zu intensivieren.

Die Veranstaltung wurde mit einer Begrüßungsrede von Leyla Gasimova, Direktorin des Aserbaidschanischen Kulturzentrums in Österreich, eröffnet. Sie hieß die Teilnehmenden herzlich willkommen und brachte ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass eine so bedeutende wissenschaftliche Veranstaltung im Kulturzentrum stattfindet. Sie betonte, dass die Medizin und die Wissenschaft für sie stets einen besonderen Stellenwert hätten.

Gasimova erinnerte daran, dass das Kulturzentrum bereits im vergangenen Jahr Gastgeber eines Treffens von Medizinexperten gewesen sei, und unterstrich die Bedeutung der Förderung des Dialogs zwischen Wissenschaft und Kultur. In ihrer Rede verwies sie auf den Ausspruch des antiken römischen Dichters Juvenal „Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“. Sie hob hervor, dass Ärzte dem Schutz der menschlichen Gesundheit dienen, während Kulturschaffende und Künstler zur Bereicherung der geistigen Welt des Menschen beitragen. Beide Bereiche seien eng miteinander verbunden. Abschließend äußerte sie die Hoffnung, dass das Forum neue wissenschaftliche Initiativen, konkrete Projekte und nachhaltige Partnerschaften fördern werde.

Anschließend sprachen die wissenschaftlichen Leiter des Forums: Prof. Dr. Mesud Ashina, Professor an der Universität Kopenhagen und international anerkannter Experte für Migräne und Kopfschmerzerkrankungen, sowie Arzu Rustamova, Vorsitzende des Vereins „Gesunde Zukunft der Kinder“. Sie erläuterten die Ziele der Veranstaltung, betonten die Bedeutung der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit und erörterten Perspektiven für künftige gemeinsame Forschungsprojekte.

Die aserbaidschanischen Forscherinnen und Forscher, darunter Ikram Rustamov, Narmin Guliyeva, Jeyhun Mammadov, Rimma Ibadova, Ulviya Guliyeva, Sarkhan Amirguliyev, Saadat Badalova und Parvin Allahyarova, präsentierten ihre wissenschaftlichen Projekte und Forschungsergebnisse aus den jeweiligen Fachgebieten.

An den internationalen wissenschaftlichen Diskussionen beteiligten sich Wissenschaftler aus zahlreichen Ländern. Zu den Teilnehmenden zählten Prof. Dr. Mesud Ashina (Dänemark), Prof. Dr. Simona Sacco (Italien), Prof. Dr. Svetlana Gataullina (Frankreich), Prof. Dr. Reinhold Kerbl (Österreich), Prof. Dr. Olivier Dulac (Frankreich), Prof. Dr. Nahit Motavalli (Türkei), Prof. Dr. Andrea Guzzetta (Italien) und PD Dr. Paul Matusz (Schweiz).

Sie tauschten sich über die vorgestellten Forschungsergebnisse aus und teilten ihre Empfehlungen hinsichtlich wissenschaftlicher Methoden sowie der Möglichkeiten zur Vertiefung der internationalen Zusammenarbeit.